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Häufige Fragen

Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Gehirnerschütterungen und meine Beratung.

Gehirnerschütterung

Wie lange dauert normalerweise eine Gehirnerschütterung?

Die meisten Menschen erholen sich innerhalb von 2–4 Wochen vollständig. Wie schnell die Erholung verläuft, hängt von verschiedenen Faktoren ab – zum Beispiel der Schwere des Aufpralls, ausreichend Ruhe in der Akutphase und dem allgemeinen Gesundheitszustand.

Wann spricht man von einem postkommotionellen Syndrom?

Von einem postkommotionellen Syndrom (PCS) spricht man, wenn Symptome einer Gehirnerschütterung länger als 4 Wochen anhalten. Typische Beschwerden sind anhaltende Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Schwindel. Das PCS wird häufig unterschätzt, lässt sich aber mit der richtigen Begleitung gut behandeln.

Warum habe ich trotz unauffälligem MRT noch Symptome?

Ein MRT zeigt vor allem strukturelle Veränderungen im Gehirn. Nach einer Gehirnerschütterung sind bildgebende Untersuchungen häufig unauffällig. Trotzdem können Symptome bestehen, weil verschiedene Funktionssysteme des Körpers beeinträchtigt sein können. Diese können aber mit der richtigen Therapie gut behandelt werden.

Kann Schwindel nach einer Gehirnerschütterung behandelt werden?

Ja, absolut.

Schwindel kann nach einer Gehirnerschütterung verschiedene Ursachen haben. Deshalb ist eine sorgfältige Diagnostik der wichtigste erste Schritt.

Zum Glück lässt sich ein großer Teil dieser Abklärung durch gezielte Fragen und spezielle Tests sehr gut online durchführen. So können wir häufig herausfinden, welche Faktoren zu deinen Beschwerden beitragen und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Was ist der Unterschied zwischen Post-Concussion-Syndrom (PCS), Persistent Concussion Symptoms und dem Postkommotionellen Syndrom?

Kurz gesagt: In den meisten Fällen beschreiben diese Begriffe dasselbe Problem – nämlich anhaltende Symptome nach einer Gehirnerschütterung.

Post-Concussion-Syndrom (PCS) und Postkommotionelles Syndrom sind im Wesentlichen unterschiedliche Bezeichnungen für denselben Zustand. Während “Post-Concussion-Syndrom” der englische Begriff ist, wird im deutschsprachigen Raum häufig von einem postkommotionellen Syndrom gesprochen.

In den letzten Jahren verwenden viele Fachleute zunehmend den Begriff Persistent Concussion Symptoms (anhaltende Symptome nach einer Gehirnerschütterung). Der Grund dafür ist, dass der Begriff weniger den Eindruck eines einheitlichen Syndroms vermittelt und stärker den Fokus auf die individuellen Faktoren legt, die die Symptome einer Person beeinflussen können.

Für Betroffene macht diese Unterscheidung im Alltag meist keinen großen Unterschied. Alle drei Begriffe werden verwendet, um anhaltende Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme oder Reizüberforderung nach einer Gehirnerschütterung zu beschreiben.

Das Erstgespräch

Wann sollte ich mich bei dir melden?

Melde dich bei mir, wenn deine Symptome schon länger als 4 Wochen anhalten. In diesem Fall könnte ein postkommotionelles Syndrom vorliegen, das gezielte Unterstützung braucht. Je früher du handelst, desto besser – ich helfe dir dabei, den richtigen Weg zurück in deinen Alltag zu finden.

Was passiert im Erstgespräch?

Im ersten Termin verschaffen wir uns einen Überblick über deine Beschwerden, deine bisherige Geschichte und deine Ziele. Gemeinsam identifizieren wir mögliche Einflussfaktoren und besprechen, welche nächsten Schritte für dich sinnvoll sein könnten.

Wenn ich das Gefühl habe, dass mein Angebot zu deiner Situation passt und ich dir sinnvoll weiterhelfen kann, stelle ich dir die Zusammenarbeit genauer vor und zeige dir, wie ein möglicher Weg für dich aussehen könnte.

Anschließend kannst du ganz in Ruhe entscheiden, ob sich das Angebot für dich stimmig anfühlt und ob du diesen Weg gemeinsam mit mir gehen möchtest.

Ist das Erstgespräch wirklich kostenlos?

Ja.

Viele Betroffene haben diese Frage, weil sie bereits viel Zeit, Energie und oft auch Geld investiert haben, ohne die Unterstützung zu bekommen, die sie sich erhofft hatten.

Deshalb ist mir wichtig, dass wir uns zunächst kennenlernen. Im Erstgespräch sprechen wir über deine Situation, deine Symptome und deine Ziele. Gemeinsam schauen wir, ob mein Angebot zu dir passt und ob ich dir bei deinen aktuellen Herausforderungen sinnvoll weiterhelfen kann.

Erst wenn wir beide das Gefühl haben, dass eine Zusammenarbeit sinnvoll ist, sprechen wir über die nächsten Schritte. Bis dahin ist das Gespräch für dich vollständig kostenlos und unverbindlich.

Die Beratung

Wie läuft eine Beratung ab?

Im kostenlosen Erstgespräch sprechen wir über deine Symptome und deine aktuelle Situation. Danach erstellen wir gemeinsam einen individuellen Plan für deine Erholung. Die Beratungen finden online statt – dienstags und freitags. Du kannst deinen Wunschtermin direkt über die Website buchen oder mich jederzeit per WhatsApp kontaktieren.

Kannst du garantieren, dass meine Symptome verschwinden?

Nein.

Und ehrlich gesagt solltest du vorsichtig sein, wenn dir jemand etwas anderes verspricht.

Jede Gehirnerschütterung und jeder Mensch sind unterschiedlich. Deshalb kann niemand seriös garantieren, dass Symptome in einer bestimmten Zeit verschwinden oder eine vollständige Beschwerdefreiheit immer erreicht wird.

Ich bin jedoch davon überzeugt, dass Veränderung jederzeit möglich ist. Wenn du wissen möchtest, wie andere Betroffene die Zusammenarbeit erlebt haben, findest du Erfahrungsberichte und Bewertungen auf Trustpilot. Oder du schaust mal in meinen Blog, dort habe ich auch Patientenerfahrungen veröffentlicht.

Kann eine Online-Beratung überhaupt funktionieren?

Diese Frage höre ich häufig.

Viele Betroffene können sich zunächst nur schwer vorstellen, wie eine Unterstützung über das Internet funktionieren soll. Das ist völlig verständlich.

Ganz prinzipiell besteht ein großer Teil meiner Arbeit darin, deine Geschichte zu verstehen, Symptome einzuordnen, mögliche Einflussfaktoren zu erkennen und gemeinsam einen klaren Plan für die nächsten Schritte zu entwickeln. Dafür ist es viel wichtiger, die richtigen Fragen zu stellen und Zusammenhänge zu verstehen, als im selben Raum zu sitzen.

Hinzu kommt, dass die Online-Begleitung einige Vorteile mit sich bringt. Du kannst unabhängig von deinem Wohnort teilnehmen und musst nicht stundenlang nach einem Spezialisten in deiner Nähe suchen.

Aus meiner Erfahrung sind viele Betroffene bereits erschöpft, reizüberflutet oder symptomatisch, bevor ein Termin überhaupt begonnen hat. Allein die Anfahrt kann Schwindel, Kopfschmerzen oder Müdigkeit verstärken. Bei einer Online-Beratung entfällt diese zusätzliche Belastung. Du kannst die Sitzung in deiner gewohnten Umgebung wahrnehmen und deine Energie für die Dinge nutzen, die wirklich wichtig sind.

Und das ist wichtig: Die eigentliche Veränderung findet ohnehin nicht im Gespräch statt, sondern in deinem Alltag. Genau dort setzen wir die Strategien, Übungen und Empfehlungen um und passen sie Schritt für Schritt an deine Situation an.

Können wir wirklich alles online machen.

Nein.

Auch wenn sich viele Bereiche sehr gut online begleiten lassen, gibt es Situationen, in denen zusätzliche Untersuchungen, Diagnostik oder Behandlungen vor Ort sinnvoll oder sogar notwendig sind. Aus meiner Erfahrung sind viele Betroffene unsicher, welcher Arzt, Therapeut oder Spezialist ihnen überhaupt weiterhelfen kann. Genau hier möchte ich Orientierung geben.

Wenn ich den Eindruck habe, dass bestimmte Untersuchungen oder Therapien sinnvoll sein könnten, besprechen wir gemeinsam die nächsten Schritte. Ich helfe dir dabei einzuordnen, welche Fachpersonen für deine Situation relevant sein könnten und wann es sinnvoll ist, diese aufzusuchen.

Das Ziel ist nicht, alles online zu lösen. Das Ziel ist, die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit einzuleiten und unnötige Umwege zu vermeiden. Manchmal braucht es zusätzlich Unterstützung vor Ort. Dann sprechen wir offen darüber und beziehen diese gezielt in den Plan mit ein.

Bekomme ich Übungen und konkrete Handlungsempfehlungen?

Ja absolut! Sie sind sogar einer der wichtigsten Teile des Programms. Du erhältst individuelle Empfehlungen, Strategien und Übungen, die auf deine Situation und deine Ziele abgestimmt sind.

Muss ich sportlich sein, um teilzunehmen?

Nein. Die Beratung richtet sich sowohl an sportlich aktive Menschen als auch an Personen, die aktuell Schwierigkeiten haben, ihren Alltag zu bewältigen. Die Empfehlungen werden individuell an dein aktuelles Belastungsniveau angepasst.

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